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Religiöse Pluralisierung und gesellschaftliche Integration

  • Oliver HidalgoEmail author
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Zusammenfassung

Die allgemeine politische Ambivalenz der Religion(en) ist auch beim Problem sozialer Integration zu bemerken. Dies liegt zum einen an der Charakteristik religiös-politischer Identitätsbildung, die angesichts konfessioneller Vielfalt leicht in eine Logik wechselseitiger Abgrenzung driftet. Zum anderen wird in diesem Kontext oft nur die Pluralisierung von Religionen wahrgenommen, die in den europäischen Gesellschaften infolge anhaltender Säkularisierungsprozesse von einem kontinuierlichen Mitgliederschwund bei den großen christlichen Kirchen geprägt ist, während Migrationsbewegungen für eine Zunahme des muslimischen Bevölkerungsanteils sorgen. Dass jedoch ,der‘ Islam selbst eine starke interne Differenzierung aufweist und mithin ebenso für eine Pluralisierung des Religiösen steht, droht verkannt zu werden. Beide Gründe machen es erklärlich, warum das Phänomen religiöser Pluralisierung heute überwiegend als Hindernis für Integrationsbemühungen eingestuft wird, obwohl die empirischen Daten dies nur bedingt belegen.

Schlüsselwörter

Politische Identität Sozialer Konfliktfaktor Integrationsbereitschaft Islam Demokratie 

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Authors and Affiliations

  1. 1.Universität RegensburgRegensburgDeutschland

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